Gut, dass wir den Colca Cañon vor dem Inka Trail zum "Trainieren" nutzen konnten, denn diese Dreitageswanderung war im Vergleich zum Inka Trail noch echt entspannt!
Am ersten Tag sind zuerst 1200m in den Cañon abgestiegen und auch wenn man es nicht wirklich glauben mag, ist Absteigen durchaus anstrengender als Aufsteigen!
Aber da wir eine Menge Zeit hatten konnten wir unsere Muehe mit atemberaubenden Ausblicken auf die Cañonlandschaft belohnen. Die Dramatik laesst sich auf (2D) Fotos leider kaum zur Geltung bringen.
Ab und zu hat dann auch mal ein Condor nach uns geschaut und sich von der Thermik treiben lassen. Und die Thermik ist ganz ordentlich bei der Kraft der Sonne, die mir auch bestaetigt hat, dass es mit der Fuelle meiner Haarpracht langsam zu Ende geht. Jedenfalls hab ich mir zum ersten Mal ganz ordentlich die Platte verbrannt...
Am zweiten Tag ging es dann recht entspannt durch den ebenen Cañon. Eben heisst in Peru, dass es nur bis zu 100m auf- oder abwaerts geht...
Nach getaner Arbeit konnten wir dann nachmittags in einer der Flussoasen entspannen, die ein wirklich surreales Bild in dieser oeden Landschaft abgeben.
Am letzten Tag hiess es dann noch vor Sonnenaufgang um 4:30 aufstehen und die 1200m zurueck an die Oberflaeche erklimmen. Ueberraschenderweise gelang mir das in knapp zwei Stunden!
Als wir dann in Cusco angekommen sind, konnten wir zu unserer eigenen Ueberraschung noch einen Platz auf dem Inka Trail (der alte Fussweg nach Machu Pichu) ergattern, der ja eigtl. auf Monate hinaus ausgebucht ist.
Aber da jetzt die Regenzeit begonnen hat, ist der Andrang offensichtlich weitaus geringer.
Also Rucksack gepackt und ab dafuer.
Auf was uns da eingelasssen haben, konnten wir dann am zweiten Tag erfahren als wir den ersten Pass mit 4215 Metern erklommen haben.
Zwei weitere sollten noch folgen; mit 3900m und 3600m ein bisschen entspannter. Das ewige Auf und Ab macht einem dann aber doch recht muerbe, besonders wenn man noch 15kg zu schleppen hat und die Routen aus Treppen bestehen. Obwohl der Pfad und insbesondere die Stufen echte Folter sind, muss man den Inkas dennoch Respekt fuer die diese gigantische Arbeit zollen!
Sowieso ist die architektonische Leistung der Inkas beeindruckend. Mit was fuer einer Praezision die Steine, aus denen die Gebaeude und Tempel bestehen, gefertigt sind, glaubt man erst, wenn man es selbst gesehen hat. Jedenfalls waren Zement, Moertel oder Lehm zum Fixieren unnoetig und die meisten Gebaeude stehen trotz viele Erdbeben immer noch. Da haben die Spanier mehr zerstoert...
Am Ende des weiten und beschwerlichen Weges stand dann endlich das Weltwunder Machu Pichu.
Zunaechst sah es nach einem ziemlichen Reinfall aus, da es nachts begonnen hatte zu regenen und sich die Taeler mit dichtem Nebel und Wolken zugezogen hatten und alles verhuellten. Aber nach und nach hat sich die Sonne dann doch noch durchgekaempft und die Reste der Nebelschwaden verliehen dem Ganzen noch etwas Mystisches.
Nach den vier Tagen ging es dann mit einem Bummelzug zurueck nach Cusco wo ich dann nach vier kalten Naechten auf harten Isomatten endlich wieder eine warme Dusche und ein weiches Bett hatte.
Interessant finde ich uebrigens, dass die Maedels sich hier in Peru mit ihren Trachten durchweg rausputzen und die Kerle wie die bzw. mit den letzten Lappen gekleidet sind. Aber das ist in Deutschland ja auch nicht unbedingt anders... :)
Nun geht es weiter nach Bolivien am einem der hoechsten Seen der Welt die Seele baumeln zu lassen...
Samstag, 3. Dezember 2011
Freitag, 18. November 2011
On the road again!
So, nach einer Woche in Peru wird es nun Zeit mal ein bisschen zu berichten, oder? :)
Der Flug nach Peru war angenehm und ruhig so wie die ersten beieen Tage in Lima. Nach unserer Ankunft im Hostel haben wir zwei Tage lang die Hauptstadt erkundet und waren angenehm überrascht: Lima ist wie erwartet quirlig, hektisch und facettenreich, aber dass so viele schöne Seiten dabei sind, hatten wir nicht gedacht. Die Altstadt ist richtig prunkvoll und schön erhalten genauso wie viele Stadtteile, die direkt am Meer gelegen sind. So hatten wir es von unserem schönen Kolonialbau-Hostel nicht weit zum Meer, obwohl die Kieselstraende und das kalte Meer nicht sonderlich zum Baden einladen.
Per Bus ging es dann weiter zum ersten Highlight dieser Reise: Die Oase Huacachina. Die gesamte Kueste Perus ist sehr trocken, felsig aber dennoch eindrucksvoll. Aber bei Ica tuermen sich bis 1000 Meter hohe Sandduenen auf und inmitten dieser Sandgiganten liegt dann die kleine Oase. Ein wirklich irrer Anblick!
Und zu was Laden solche Sandberge ein? Ja, Boarden und Buggyfahren!! Was fuer irrer Spass, inbesondere die Buggyfahrt, wenn man ueber die Duenenkuppen ballert.
Aber neben reiner Action kann man auch gut die Seele baumeln lassen (nachdem man nach dem Aufstieg wieder zu Luft gekommen ist).
Nach der Oase ging es dann in die wirklich trostlose Wuestenstadt Nazaca (Mad Max Endzeit laesst gruessen). Das einzige was einen hierin lockt, ist ein Flug im Kleinflugzeug ueber die wirklich beeindruckenden Linien von Nazca. Da haben sich die Indiander vor 2000 Jahren wirklich die atemberaubende Muehe gemacht, ein paar gigantische Figuren (bis zu 180m gross) und endlose Geraden und Linien in den Wuestenboden ueber eine Flaeche von 50km (!) zu scharren- und das mit einer unglaublichen Praezision. Warum und fuer welchen Zweck genau weiss bis heute niemand.
Inzwischen akklimatisieren wir uns in Arequipa auf 2500 Meter bevor es in den Colca Cañon, mit ca 3,5 km Tiefe der zweittiefste Canyon der Welt, zum Wandern geht.
Das Essen hier in Peru bekommt leider nicht jedem. Malte hat nun schon seit knapp vier Tagen mit Magen-Darm und Spruehwurst zu kaempfen aber er ist auf dem Weg der Besserung.
Ich kann mich ueber das Essen jedenfalls nicht beschweren. Was jedes Essen auszeichnet, sind die vielen Zwiebeln und dass immer Reis und Kartoffln dabei sind (auch und gerade in Suppen). Mittags kann man sich dann fuer zwei bis drei Euro bei einem 3-Gaenge Menue richtig satt essen.
In diesem Sinne: ¡Buen appetito y hasta huego!
Der Flug nach Peru war angenehm und ruhig so wie die ersten beieen Tage in Lima. Nach unserer Ankunft im Hostel haben wir zwei Tage lang die Hauptstadt erkundet und waren angenehm überrascht: Lima ist wie erwartet quirlig, hektisch und facettenreich, aber dass so viele schöne Seiten dabei sind, hatten wir nicht gedacht. Die Altstadt ist richtig prunkvoll und schön erhalten genauso wie viele Stadtteile, die direkt am Meer gelegen sind. So hatten wir es von unserem schönen Kolonialbau-Hostel nicht weit zum Meer, obwohl die Kieselstraende und das kalte Meer nicht sonderlich zum Baden einladen.
Per Bus ging es dann weiter zum ersten Highlight dieser Reise: Die Oase Huacachina. Die gesamte Kueste Perus ist sehr trocken, felsig aber dennoch eindrucksvoll. Aber bei Ica tuermen sich bis 1000 Meter hohe Sandduenen auf und inmitten dieser Sandgiganten liegt dann die kleine Oase. Ein wirklich irrer Anblick!
Und zu was Laden solche Sandberge ein? Ja, Boarden und Buggyfahren!! Was fuer irrer Spass, inbesondere die Buggyfahrt, wenn man ueber die Duenenkuppen ballert.
Aber neben reiner Action kann man auch gut die Seele baumeln lassen (nachdem man nach dem Aufstieg wieder zu Luft gekommen ist).
Nach der Oase ging es dann in die wirklich trostlose Wuestenstadt Nazaca (Mad Max Endzeit laesst gruessen). Das einzige was einen hierin lockt, ist ein Flug im Kleinflugzeug ueber die wirklich beeindruckenden Linien von Nazca. Da haben sich die Indiander vor 2000 Jahren wirklich die atemberaubende Muehe gemacht, ein paar gigantische Figuren (bis zu 180m gross) und endlose Geraden und Linien in den Wuestenboden ueber eine Flaeche von 50km (!) zu scharren- und das mit einer unglaublichen Praezision. Warum und fuer welchen Zweck genau weiss bis heute niemand.
Inzwischen akklimatisieren wir uns in Arequipa auf 2500 Meter bevor es in den Colca Cañon, mit ca 3,5 km Tiefe der zweittiefste Canyon der Welt, zum Wandern geht.
Das Essen hier in Peru bekommt leider nicht jedem. Malte hat nun schon seit knapp vier Tagen mit Magen-Darm und Spruehwurst zu kaempfen aber er ist auf dem Weg der Besserung.
Ich kann mich ueber das Essen jedenfalls nicht beschweren. Was jedes Essen auszeichnet, sind die vielen Zwiebeln und dass immer Reis und Kartoffln dabei sind (auch und gerade in Suppen). Mittags kann man sich dann fuer zwei bis drei Euro bei einem 3-Gaenge Menue richtig satt essen.
In diesem Sinne: ¡Buen appetito y hasta huego!
Montag, 28. Juni 2010
Auf nach Hause
Letzter Tag auf den Philippinen! Meine Reise kommt nun langsam aber sicher zu einem Ende...
In ein paar Stunden fliege ich nach Bangkok, wo ich noch einen Tag aufenthalt habe. Eigentlich habe ich keine Lust darauf, weil ich Bangkok nicht mag. Dreckig, stinkig und laut. Aber vllt. kann ich ja ein paar Shopping-Schnaeppchen machen - auch wenn der Euro grad so mies steht (er hat in jedem Land auf meiner Reise etwa 30% gegenueber dem Vorjahr veloren!).
Die letzten Tage auf Palwan waren aber der Hammer!
Alle Leute, die ich vorher getroffen habe, haben mir von dieser Insel vorgeschwaermt aber ich wusste kaum was mich erwartet.
Das war zunaechst eine Fahrt im Jeepney nach Sabang oder besser gesagt auf dem Dach des Jeepneys zwischen all den Leuten, Tieren, Reis- und Zementsaecken, Komoden, Fischeimern- das war echt krass.
Auch, weil man staendig aufpassen musste, nicht von einem Ast, der ueber die Strasse wuchs, vom Dach gewischt zu werden.
Aber ich hab alles heil ueberstanden und konnte dann die tolle Bucht inmitten dieses Sandstein-Gebirges bestaunen. Ein wahnsinniger Anblick und genau das richtige, um sich von den Strapazen der letzten Tage zu erholen und abzuspannen.
Am naechsten Tag sind wir dann noch mit einem Boot in den Untertage-Fluss -der groesste seiner Art, die Hoehle erstreckt sich 27km in den Berg hinein - und haben dann abends noch einem der wohl spektakulaersten Sonnenuntergaenge, die ich je gesehen habe, zugeschaut- kein Fototrick, der Himmel stand wirklich in Flammen!
Die letzte Etappe hat mich auf den Nordzipfel der Insel ueber Stock und Stein, Geroell- und Schlammstrassen nach El Nido gefuehrt.
El Nido ist noch dramatischer gelegen als Sabang: Inmitten krasser Sandsteinklippen und Inseln ist El Nido Ausgangspunkt fuer Tagestouren durch das Areal, das voll mit kleinen Inseln ist, die versteckte Lagunen und Straende behergen wie auch einige hubsche Schnorchelplaetze- auch wenn die meisten Korallen am sterben sind oder bereits tot sind. 32C Wassertemperatur gefaellt nicht jedem...
Tja und so sitze ich nun schweren Herzens mit der Erkenntnis, dass mehr als ein halbes Jahr abenteuerreiches Reisen uebermorgen vorbei sind, in einem Internetcafe und vertreibe mir die Zeit bis zu meinem Abflug.
Wie bereits geschrieben freue ich mich auf zu Hause - umso mehr wenn der Sommer nun tatsaechlich Einzug haelt - aber es so langam schleichen sich die ganzen Bilder und Erinnerungen vor das geistige Auge und man wird schon ein bisschen wehleidig. Die Heimkehr wird vielleicht doch ncht so einfach, wie ich gedacht habe.
Schauen wir mal, ob die Landung daheim diesmal ein bisschen weicher ist...
Bis bald!
Montag, 21. Juni 2010
Philippinen
Endspurt auf meiner Reise- die letzte Etappe hat begonnen! Und es haette so wunderbar werden koennen...
Aber erstmal zum Anfang:
Sehenden Auges, dass das Ende nahe ist aber durchaus der schoenste Teil meiner Reise beginnen sollte, habe ich um Mitternacht vor zweieinhalb Wochen den Flieger von Singapur nach Manila bestiegen.
Und die Erinnerungen an meinen Suedostasien-Tripp vor einem Jahrwerden in Manila noch staerker hervorgerufen als in Singapur.
Gross und dreckig- wie Bangkok. Genausowenig zum Verlieben...trotzdem spannend! Und Transportmittel gibt es hier, die man sich in den kuensten Traeumen nicht erdenkt (und die man in der Realitaet auch nicht riechen will).
Aber erstmal zum Anfang:
Sehenden Auges, dass das Ende nahe ist aber durchaus der schoenste Teil meiner Reise beginnen sollte, habe ich um Mitternacht vor zweieinhalb Wochen den Flieger von Singapur nach Manila bestiegen.
Und die Erinnerungen an meinen Suedostasien-Tripp vor einem Jahrwerden in Manila noch staerker hervorgerufen als in Singapur.
Gross und dreckig- wie Bangkok. Genausowenig zum Verlieben...trotzdem spannend! Und Transportmittel gibt es hier, die man sich in den kuensten Traeumen nicht erdenkt (und die man in der Realitaet auch nicht riechen will).
Aber Manila hat uns ja auch nur zwei Tage als Herberge gedient. Danach ging es dann schnurstracks im Nachtbus zu den Reisterassen in und um Banaue. Die Fahrt war ein ziemliches Abenteuer, denn im Gegensatz zu all den (wirklich) komfortablen Reisebussen im Rest von Suedostasien gabs hier nur einen alten Mercedes Reisebus aus den 70ern. Mit Originalbestuhlung und einer Klimaanlage, bei der die Filipinos ihre Skijacken und Pudelmuetzen rausgekramt haben (kein Scherz!).
Von Banaue ging es dann noch wortwoertlich ueber Stock und Stein in einem alten Kleintransporter auf einen Bergkamm von wo aus wir dann zu Fuss eine Stunde in ein Dorf von Reisbauern abgestiegen sind. Dort sind wir dann durch die Reisterassen gewandert und haben einfach nur ueber deren Anblick gestaunt- auf Fotos ist so etwas ueberhaupt nicht einzufangen- noch weniger die beeindruckende Landschaft in der diese Felder erbaut sind (uebrigens ein Weltkulturerbe). Das Wandern ist hier bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit eine wahre Qual und die einzige Abkuehlung verschafft nur ein toller Wasserfall. Der Ab- bzw. Aufstieg dorthin ist aber so anstrengend, dass es kaum lohnt dorthin zu gehen (ausser fuer den Anblick).
Nach zwei Tagen an einem der schoensten Orte, an dem ich je gewesen bin, ging es dann wieder in den Nachtbus zurueck nach Manila direkt zum Flughafen (wo ich dann meinen Geburtstag gefeiert habe).
Als naechstes Reiseziel stand dann Legaspi auf der Reiseroute. Hier gibt es den wohl schoensten (weil bilderbuchartigen), noch aktiven Vulkan zu bestaunen.
Leider wird der Vulkan immer ab neun Uhr in Wolken gehuellt, so dass fruehes Aufstehen angesagt war. Und um die Sache noch ein wenig zu beschleunigen sind wir dann auf Quads durch einen alten Lavafluss gefahren, bis uns die alten Lavabrocken an der Weiterfahrt gehindert haben.
Nach soviel Abenteuern auf holpriger Piste stand dann als naechstes Strandurlaub an. Also wieder in den Flieger- bei so vielen Inseln mit schlechter Faehrverbindung und vielen Billigairlines ist Fliegen meist die erste Wahl- und ab zum schoensten Strand, den die Philippinen zu bieten haben!
Und wir wurden wahrlich nicht enttaeuscht.
Straende, die zum Ausflippen sind!
Das Wasser so klar und die Farben so intensiv: Der azurblaue Himmel, die schneeweissen Wolken, das satte Gruen der Palmen, das Tuerkis des Wassers und die vielen anderen Farben der Segelboote aufm Wasser...was braucht das Auge mehr?
Genau, einen glutroten Sonnenuntergang!
So haben wir es uns einige Tage lang gut gehen lassen bevor am letzten Abend die grosse Katastrophe eintritt: Alle Wertsachen gestohlen- direkt hinter meinem Ruecken.
Wir sassen am letzten Abend noch zusammen am belebten aber dunklen Strand und irgendjemand muss sich von hinten angeschlichen und meinen Rucksack mit all seinem Inhalt gestohlen haben.
Also Pass, Portemonaie mit Kreditkarte, Kamera und Handy weg.
Der Super-GAU!
Also Pass, Portemonaie mit Kreditkarte, Kamera und Handy weg.
Der Super-GAU!
Und gleich am naechsten Morgen sollte ich ja auf die naechste Insel fliegen...
Zum Glueck sind die Filipinos entspannt und akzeptieren auch einen Polizeibericht als Identitaetsausweis. Sowas waer in Australien nicht gegangen.
Und zum Glueck hatte eine Oesterreicherin, die ich grad mal einen Tag vorher kennen gelernt hatte, soviel Mitleid, dass sie mir ihre zweite Kreditkarte geliehen hat- so dass ich meine Reise erstmal wie geplant fortsetzen konnte- nur mit nem ganz miesen Gefuehl, dass ne Menge organisatorisches auf mich wartet, um an einen neuen Pass und eine neue Kreditkarte zu kommen.
In Cebu angekommen, musste ich mir also erstmal das Wichtigste neu kaufen: Rucksack, Handy und Kamera, um mit den noetigsten Hilfsmitteln eines (identitaetslosen) Touristen bewaffnet zu sein.
Cebu ist eine ziemlich haessliche Stadt und wie ihre grosse Schwester Manila hat sie nur als Ausgangspunkt fuer die erste Tauchinsel meiner Philipinnen-Exkursion gedient.
Malapascua ist ein wahres Idyll und vom Tourismus noch ziemlich verschont, was es noch viel reizvoller macht. Neben einigen schoenen Straenden locken vor allem die vorgelagerten Tauchreviere.
Eines dieser Reviere ist beruehmt fuer seine Thresher Sharks (Fuchshaie). Die sind aber alles andere als Morgenmuffel und so mussten wir dann schon um 5:30 rausfahren, um uns die Genossen mal anzuschauen.
Leider war es das fruehe Aufstehen nicht wirklich wert, da die Sicht durch den Regensturm vom vorherigen Nachmittag ziemlich schlecht war ud ich nur die Schatten der Haie sehen konnte, nicht aber die Tiere selbst.
Der zeite Tauchgang hat dann aber durch praechtige Korallen entschaedigt!
Weiter im Schweinsgalopp, ging es dann im Inselprogramm nach Bohol.
Bohol ist ein wunderbarer Mix aus Taucherparadies und Dschungelwildnis.
Also perfekt um sich mit Pressluft an der Farbvielfalt zu ergoetzen und einen Roller zu mieten und ueber die Insel zu knattern.
Und das liebe ich einfach! Das Gefuehl vom Rollerfahren, das Schnuppern der Dschungelluft und die Reaktion der Filipinos, wenn sie einen grossen weissen Mann auf einem Roller sehen.
Letzteres ist entweder nur blankes Staunen als ob Darth Vader und der Yeti zusammen aufm Roller sitzen oder helle Freude mit Winken und Jubeln als ob die Heilsarmee anrueckt.
Die Chocolate Hills auf Bohol
Nach zwei weiteren Inseln (mit Tauch- und Rollerunterhaltung) geht es nun morgen auf das letzte Eiland - Palawan - wo ich es wieder ein bisschen ruhiger angehen kann und nochmal entspanne bevor mich der Alltag wieder hat- Chefchen hat schon mit ner Menge Aufgaben gedroht ;)
Der Flug geht ueber Manila und dort habe ich acht Stunden Aufenthalt.
Bei der Buchung habe ich mich noch gefragt, was ich wohl mit dieser Zeit anstellen kann. Nun wurde mir die Entscheidung quasi aufgezwaengt: Es geht zur Botschaft, um meinen neuen Pass abzuholen. Ich hoffe es klappt morgen wirklich und ich kann abends weiterfliegen und muss keinen Zwangsstopp einlegen. Aber die Pechstraehne muss ja auch mal vorbei sein, oder?
Naja, Glueck hab ich schon noch beim Wetter gehabt, denn die Regenzeit, die ja schon seit Anfang Juni losgelegt haben soll, kuendigt sich erst zaghaft an. Das Wetter spielt halt ueberall verrueckt...
Die Fussball WM ist hier leider nicht ganz so einfach zu verfolgen. Das liegt weniger an der Zeitverschiebung oder Stromausfall (wenn es nachts ueberhaupt Strom gibt) sondern vielmehr daran, dass Fussball hier keinen besonders hohen Stellenwert hat.
Hier regiert Basketball, was in jedem noch so kleinen Dorf sehen kann:
Ich freu mich jedenfalls nach all den positiven und negativen Abenteuern, all den verschiedenen Betten (sauber wie auch mit Blutsaugern bespickt), den verschiedenen (sauberen) Kuechen, Duschen und Toiletten, dem vielfach ungesunden und z.T. ungeniessbaren Essen sowie all den ganzen Bekanntschaften, die ich gemacht habe, auf zu Hause- auch wenn zu Hause eigtl. da ist, wo man willkommen ist, und das ist nach all der Reiserei in meiner juengeren Vergangenheit ein Grossteil der Welt!
Ich freu mich insofern einfach auf einen sicheren, ruhigen Hafen.
Und den werde ich nun am 30.6. um 21:25 anlaufen.
Bis ganz bald!
PS: Heute ist der laengste Tag des Jahres, aber das spielt hier leider keine grosse Rolle. Die Sonne geht fast immer jeden Tag um 5:30 auf und um kurz nach sechs unter. Da lohnt sich Fruehaufstehen wirklich!
Montag, 31. Mai 2010
Die Loewenstadt
Singapur: Gross. Lebendig. Multikulturell. Und doch so anders als andere Metropolen in Suedostasien.
Aber dennoch kommt das vertraute Gefuehl auf, wieder in einer anderen Kultur zu sein- Australien fuehlte sich ja doch viel zu heimisch an. Ich meine das Gefuehl, in Gegenden zu wohnen, in denen sich das Leben auf dreckigen Strassen abspielt, kaum oder nur schlechtes Englisch gesprochen wird und man nicht weiss, ob die Essenbestellung richtig verstanden wurde und man gleich Entenschnabelsuppe bekommt…
Ja richtig gelesen, Singapur hat durchaus dreckige, slummige Facetten und ist nicht nur rausgeputzt und mit Schildern zugepflastert, die eine hohe Strafe fuer Verschmutzung oder Fehlverhalten androhen.
Am ersten Tag sind wir dann zum Warm-up gleich in die Innenstadt und haben uns die alten Kolonialviertel angeschaut, deren praetichtige Bauten sich kontrastreich mit den gigantischen Wolkenkratzern vermischen.
Und die spriessen wie Pilze im subtropischen Dschungel aus dem Boden. Ueberall wird neuer Platz gewonnen, um dutzende neuer Stockwerke zu errichten.
Zum Glueck ist Chinatown davon groesstrenteils verschont worden und hat sogar das grosse Glueck, dass die Stadt dieses Viertel rausgeputzt hat, was es zum schoensten Chinatown macht, das ich je gesehen habe.
In dieser Ecke der Stadt befindet sich auch ein Tempel, in dem ein Zahn von Buddha selbst ausgestellt sein soll (der direkte Zugang zum Schrein ist leider nur den Heiligsten moeglich).
Gestern sind wir dann nach Pulau Ubin gefahren: Dem letzten beinahe unberuehrten Fleck Singapurs. Eine idyllische Insel, die von Dschungel ueberwuchert ist und sich die originale Fauna zurueckziehen kann- ja wahrscheinlich sogar muss...
Gleich werd ich mal Little India und Arabia erkunden und danach ausgiebig shoppen gehen.
Aber dennoch kommt das vertraute Gefuehl auf, wieder in einer anderen Kultur zu sein- Australien fuehlte sich ja doch viel zu heimisch an. Ich meine das Gefuehl, in Gegenden zu wohnen, in denen sich das Leben auf dreckigen Strassen abspielt, kaum oder nur schlechtes Englisch gesprochen wird und man nicht weiss, ob die Essenbestellung richtig verstanden wurde und man gleich Entenschnabelsuppe bekommt…
Ja richtig gelesen, Singapur hat durchaus dreckige, slummige Facetten und ist nicht nur rausgeputzt und mit Schildern zugepflastert, die eine hohe Strafe fuer Verschmutzung oder Fehlverhalten androhen.
Am ersten Tag sind wir dann zum Warm-up gleich in die Innenstadt und haben uns die alten Kolonialviertel angeschaut, deren praetichtige Bauten sich kontrastreich mit den gigantischen Wolkenkratzern vermischen.
Und die spriessen wie Pilze im subtropischen Dschungel aus dem Boden. Ueberall wird neuer Platz gewonnen, um dutzende neuer Stockwerke zu errichten.
Zum Glueck ist Chinatown davon groesstrenteils verschont worden und hat sogar das grosse Glueck, dass die Stadt dieses Viertel rausgeputzt hat, was es zum schoensten Chinatown macht, das ich je gesehen habe.
In dieser Ecke der Stadt befindet sich auch ein Tempel, in dem ein Zahn von Buddha selbst ausgestellt sein soll (der direkte Zugang zum Schrein ist leider nur den Heiligsten moeglich).
Gestern sind wir dann nach Pulau Ubin gefahren: Dem letzten beinahe unberuehrten Fleck Singapurs. Eine idyllische Insel, die von Dschungel ueberwuchert ist und sich die originale Fauna zurueckziehen kann- ja wahrscheinlich sogar muss...
Gleich werd ich mal Little India und Arabia erkunden und danach ausgiebig shoppen gehen.
Freitag, 28. Mai 2010
Die letzte Etappe
28. Mai 2010. Letzter Tag in Australien. Gemischte Gefuehle...
Der groesste Part meiner Reise kommt zu einem Ende, wenn auch noch ein Monat Abenteuer vor mir liegt
In Cairns hatte ich mir letzte Woche noch die Perlen von Far North Queensland angeschaut: Das Great Barrier Reef und Cape Tribulation.
Zuerst ging es raus aufs Great Barrier Reef und wer hier noch nicht selbst tauchen gewesen ist, kann sich selbst mit der groessten Vorstellungskraft nicht die Schoenheit vorstellen, die man hier antrifft. Dagegen haben alle Tauchplaetze in Asien, an denen ich bislang unter Wasser war, blass ausgesehen- wortwoertlich.
Wir sind zweimal auf dem Tagestripp tauchen gegangen und ich haette mir gewuenscht, dass ich einen 3-Tagestripp gebucht haette, aber davon wusste ich damals leider nichts. Das Reef ist gigantisch gross, gigantisch vielfaeltig, gigantisch ruhig und friedlich und gigantisch bunt.
Danach ging es am naechsten Tag auf einen zweitaegigen Trip zum Cape Tribulation, dem Ort an dem Captain Cook auf das Great Barrier Reef aufgelaufen ist und unfreiwillig die erste (westliche) temporaere Siedlung in Australien gegruendet hat, um sein Schiff wieder flott zu bekommen.
Man findet hier nur ein paar lose verstreute Haeuser und Ressorts, da der Dschungel hier maechtiger ist als die Zivilisation. Insofern ist es nichts ungewoehnliches, des Nachts mal einem Krokodil oder einer Python ueber den Weg zu laufen.Von den riesigen Spinnen brauche ich ja wohl nicht zu sprechen... :)
Tja, und nachdem ich wieder zurueck gekommen bin und das letzte Mal die Ostkueste gefeiert habe, ging es dann am neachsten Tag nach Darwin- einer deutschen Hochburg, denn die Englaender, die andere erdrueckende Mehrheit in Australien, bleiben groesstenteils an der Ostkueste, weil die nur feiern wollen und nicht so sehr an Abenteuern in der Wildnis interessiert sind.
Im Northern Territory angekommen empfaengt mich erst einmal eine Schwuele, die ich bislang noch nicht gekannt habe. Selbst letztes Jahr in Asien zur Regenzeit war es angehmer. Ich schaetze, dass wir hier um die 33° und 90% Luftfeuchtigkeit haben. Der Wasserverbrauch liegt schon beinahe im zweistelligen Bereich.
Darwin ist umgeben von Nationalparks und das war ja auch der Grund warum ich hergekommen bin. Gleich am naechsten Tag ging es also los in den Litchfield Nationalpark, um sich ein Bild von der subtropischen Fauna und Flora zu machen. Und das Bild ist wunderschoen: Dramatsiche Hochplateaus, die sich aus dem Nichts erheben und das Wasser, das in der nun endenen Regenzeit gefallen ist, in herrlichen Wasserfaellen ausspucken, riesige Termitenhuegel und die omnipraesenten Alligatoren.
Das grosse Finale haben dann aber die drei Tage im Kakadu Nationalpark gebildet. Dieses Weltkulturerbe ist noch beeindruckender als sein kleiner Bruder Litchfield und bietet obendrein noch Aboriginal Geschichte zum Anfassen und Staunen.
Unser Guide hatte zu jedem Strauch und Baum eine Anekdote wie und wofuer die Abos diesen verwendet haben.
Wofuer braucht man Hochtechnologie geschweige denn das Rad wenn man alles von der Natur bekommt und in kleinen Staemmen wohnt?! Kein Wunder, dass es fuer die Abos keinen Anlass gab, sich aus der Steinzeit fortzuentwickeln.
Schon gewusst, dass Krokodile ueber 100 Jahre alt werden, eine 40x schnellere Reaktion haben und 9x schneller schwimmen als wir und drei Tonnen Bisskraft haben?
All das lernt man auf der Krokodil Safari, die eindrucksvoll zeigt, dass diese Biester sogar springen koennen- zumindest im Wasser.
Alles in allem ein wunderbarer Trip, ein kroenender Abschluss- wenn da nicht die Unmengen von Moskitos gewesen waeren. Und in dem einen Buschcamp gabs dann auch leider noch mal Bettfloehe in der Matratze. Ich bin also mal wieder von oben bis unten zerstochen und brauche mehr als zwei Haenden zum Kratzen... ^^
Heute Nachmittag geht es nun in den Flieger nach Singapur.
Dort schau ich mich dann mal 5 Tage um bevor es dann fuer drei Wochen auf die Phillippinen geht- die Heimreise beginnt!
See you, Australia. It was nice meeting you!
PS: Torben, alles gute zum Geburtstag!
Der groesste Part meiner Reise kommt zu einem Ende, wenn auch noch ein Monat Abenteuer vor mir liegt
In Cairns hatte ich mir letzte Woche noch die Perlen von Far North Queensland angeschaut: Das Great Barrier Reef und Cape Tribulation.
Zuerst ging es raus aufs Great Barrier Reef und wer hier noch nicht selbst tauchen gewesen ist, kann sich selbst mit der groessten Vorstellungskraft nicht die Schoenheit vorstellen, die man hier antrifft. Dagegen haben alle Tauchplaetze in Asien, an denen ich bislang unter Wasser war, blass ausgesehen- wortwoertlich.
Wir sind zweimal auf dem Tagestripp tauchen gegangen und ich haette mir gewuenscht, dass ich einen 3-Tagestripp gebucht haette, aber davon wusste ich damals leider nichts. Das Reef ist gigantisch gross, gigantisch vielfaeltig, gigantisch ruhig und friedlich und gigantisch bunt.
Danach ging es am naechsten Tag auf einen zweitaegigen Trip zum Cape Tribulation, dem Ort an dem Captain Cook auf das Great Barrier Reef aufgelaufen ist und unfreiwillig die erste (westliche) temporaere Siedlung in Australien gegruendet hat, um sein Schiff wieder flott zu bekommen.
Man findet hier nur ein paar lose verstreute Haeuser und Ressorts, da der Dschungel hier maechtiger ist als die Zivilisation. Insofern ist es nichts ungewoehnliches, des Nachts mal einem Krokodil oder einer Python ueber den Weg zu laufen.Von den riesigen Spinnen brauche ich ja wohl nicht zu sprechen... :)
Tja, und nachdem ich wieder zurueck gekommen bin und das letzte Mal die Ostkueste gefeiert habe, ging es dann am neachsten Tag nach Darwin- einer deutschen Hochburg, denn die Englaender, die andere erdrueckende Mehrheit in Australien, bleiben groesstenteils an der Ostkueste, weil die nur feiern wollen und nicht so sehr an Abenteuern in der Wildnis interessiert sind.
Im Northern Territory angekommen empfaengt mich erst einmal eine Schwuele, die ich bislang noch nicht gekannt habe. Selbst letztes Jahr in Asien zur Regenzeit war es angehmer. Ich schaetze, dass wir hier um die 33° und 90% Luftfeuchtigkeit haben. Der Wasserverbrauch liegt schon beinahe im zweistelligen Bereich.
Darwin ist umgeben von Nationalparks und das war ja auch der Grund warum ich hergekommen bin. Gleich am naechsten Tag ging es also los in den Litchfield Nationalpark, um sich ein Bild von der subtropischen Fauna und Flora zu machen. Und das Bild ist wunderschoen: Dramatsiche Hochplateaus, die sich aus dem Nichts erheben und das Wasser, das in der nun endenen Regenzeit gefallen ist, in herrlichen Wasserfaellen ausspucken, riesige Termitenhuegel und die omnipraesenten Alligatoren.
Das grosse Finale haben dann aber die drei Tage im Kakadu Nationalpark gebildet. Dieses Weltkulturerbe ist noch beeindruckender als sein kleiner Bruder Litchfield und bietet obendrein noch Aboriginal Geschichte zum Anfassen und Staunen.
Unser Guide hatte zu jedem Strauch und Baum eine Anekdote wie und wofuer die Abos diesen verwendet haben.
Wofuer braucht man Hochtechnologie geschweige denn das Rad wenn man alles von der Natur bekommt und in kleinen Staemmen wohnt?! Kein Wunder, dass es fuer die Abos keinen Anlass gab, sich aus der Steinzeit fortzuentwickeln.
Schon gewusst, dass Krokodile ueber 100 Jahre alt werden, eine 40x schnellere Reaktion haben und 9x schneller schwimmen als wir und drei Tonnen Bisskraft haben?
All das lernt man auf der Krokodil Safari, die eindrucksvoll zeigt, dass diese Biester sogar springen koennen- zumindest im Wasser.
Alles in allem ein wunderbarer Trip, ein kroenender Abschluss- wenn da nicht die Unmengen von Moskitos gewesen waeren. Und in dem einen Buschcamp gabs dann auch leider noch mal Bettfloehe in der Matratze. Ich bin also mal wieder von oben bis unten zerstochen und brauche mehr als zwei Haenden zum Kratzen... ^^
Mein letzter Sonnenuntergang in Australien
Heute Nachmittag geht es nun in den Flieger nach Singapur.
Dort schau ich mich dann mal 5 Tage um bevor es dann fuer drei Wochen auf die Phillippinen geht- die Heimreise beginnt!
See you, Australia. It was nice meeting you!
PS: Torben, alles gute zum Geburtstag!
Samstag, 15. Mai 2010
Destination Cairns
Endstation!
Zumindest fuer die Ostkueste Australiens. Ich bin nun nach etlichen Trips, Touren und Abenteuern inzwischen in Cairns angekommen- nur ohne Gepaeck.
Das wurde auf halber Strecke versehentlich vom Busfahrer ausgeladen... Zum Glueck hat sich jemand ueber den verlassenen Rucksack gewundert und in einem Hostel abgegeben, was aber in Australien nicht heisst, dass man seinen ganzen Hausstand auch bald wieder hat. Nach 24 Stunden warte ich immer noch darauf, dass einer der Nachfolgebusse meine Schmutzwaesche mitbringt. Aber jedesmal werde ich vertroestet- mal ist der Bus zu spaet mal die Leute vom Hostel. Naja, noch stinke ich nicht allzu schlimm, obwohls arg warm ist hier oben in den Subtropen :)
Eine gluecklich Zeit haben wir aber trotzdem, denn das Warten auf gutes Wetter hat sich gelohnt.
Nachdem sich nach einer Woche in Noosa auch die letzten Wolken verzogen haben, sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit unserem Jeep nach Fraser Island aufgebrochen. Diese knapp 1900km2 grosse Sandinsel bietet alles was der Abenteurer braucht.
Wunderbare Straende, Schiffswracks, Regenwald, fabelhafte Suesswasserseeen und Dingos- vor denen man sich wirklich in Acht nehmen muss, auch wenn sie wie liebe Hunde aussehen.
Und natuerlich Campingabenteuer!
Das naechte grosse Abenteuer nach Fraser liegt satte 16 Stunden im Bus entfernt, also haben wir uns vor unserem Segeltoern auf den Whitsundays noch eine paar Tage Ruhe in Agnes Water gegoennt. Diese vielen kleinen Orte entlang der Ostkueste sind zwar traumhaft gelegen aber 120km nach Norden und Sueden von jeder groesseren Ortschaft entfernt. Fuer Grossstaedter schwer vorzustellen wie man hier so sein Leben verbringt ^^
Tja, und dann sind wir endlich in Airlie Beach angekommen, um unser Boot zu besteigen. 2 Tage und 2 Naechte Sonnenbaden, Schnorcheln, Schwimmen. Alles aber nur noch mit Schutzanzug moeglich, denn in diesem warmen Wasser fuehlen sich nicht nur Menschen pudelwohl, sondern auch ne Menge unangehmer Quallen. Und wie alle giftigen Tiere in Australien uebertreiben auch diese Artgenossen ihre Giftigkeit masslos, so dass ein Kontakt mit ihnen durchaus einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen kann. Ist aber alles nicht passiert und allen erging es wunderbar.
Das Highlight der Whitsundays ist der Whitehaven Beach- nach dem Opernhaus, Uluru und den 12 Aposteln das viertbeliebteste Fotomotiv in Australien.
Um sich von den langen Nachten an Bord und Airlie Beach zu erholen, bietet sich eine Kur auf Magnetic Island an.
Diese traumhafte, scheinbar nur aus riesigen, losen Felsen zu bestehende Insel bietet mit seinem entspannten Inselleben und der herrlichen Natur alles, um seinen Akku wieder aufzutanken.
Denn am Ende der langen Route liegt Cairns, dessen Nachtleben durchaus beachtlich ist. Aber nicht nur das, auch die Naehe zum Great Barrier Reef sowie die Lage tropischen Regenwald ziehen alles Backpacker an.
Und so treffen sich hier alle wieder, die die gleiche Richtung gereist sind- ein grosses Wiedersehen!
Also werde ich die naechsten Tage das Reef mal betauchen und einen Ausflug zum Cape Tribulation machen bevor es in einer Woche nach Darwin geht, um da die gigantisch schoenen und abenteuerreichen Nationalparks zu erkunden.
Bis bald!
Zumindest fuer die Ostkueste Australiens. Ich bin nun nach etlichen Trips, Touren und Abenteuern inzwischen in Cairns angekommen- nur ohne Gepaeck.
Das wurde auf halber Strecke versehentlich vom Busfahrer ausgeladen... Zum Glueck hat sich jemand ueber den verlassenen Rucksack gewundert und in einem Hostel abgegeben, was aber in Australien nicht heisst, dass man seinen ganzen Hausstand auch bald wieder hat. Nach 24 Stunden warte ich immer noch darauf, dass einer der Nachfolgebusse meine Schmutzwaesche mitbringt. Aber jedesmal werde ich vertroestet- mal ist der Bus zu spaet mal die Leute vom Hostel. Naja, noch stinke ich nicht allzu schlimm, obwohls arg warm ist hier oben in den Subtropen :)
Eine gluecklich Zeit haben wir aber trotzdem, denn das Warten auf gutes Wetter hat sich gelohnt.
Nachdem sich nach einer Woche in Noosa auch die letzten Wolken verzogen haben, sind wir bei strahlendem Sonnenschein mit unserem Jeep nach Fraser Island aufgebrochen. Diese knapp 1900km2 grosse Sandinsel bietet alles was der Abenteurer braucht.
Wunderbare Straende, Schiffswracks, Regenwald, fabelhafte Suesswasserseeen und Dingos- vor denen man sich wirklich in Acht nehmen muss, auch wenn sie wie liebe Hunde aussehen.
Und natuerlich Campingabenteuer!
Das naechte grosse Abenteuer nach Fraser liegt satte 16 Stunden im Bus entfernt, also haben wir uns vor unserem Segeltoern auf den Whitsundays noch eine paar Tage Ruhe in Agnes Water gegoennt. Diese vielen kleinen Orte entlang der Ostkueste sind zwar traumhaft gelegen aber 120km nach Norden und Sueden von jeder groesseren Ortschaft entfernt. Fuer Grossstaedter schwer vorzustellen wie man hier so sein Leben verbringt ^^
Tja, und dann sind wir endlich in Airlie Beach angekommen, um unser Boot zu besteigen. 2 Tage und 2 Naechte Sonnenbaden, Schnorcheln, Schwimmen. Alles aber nur noch mit Schutzanzug moeglich, denn in diesem warmen Wasser fuehlen sich nicht nur Menschen pudelwohl, sondern auch ne Menge unangehmer Quallen. Und wie alle giftigen Tiere in Australien uebertreiben auch diese Artgenossen ihre Giftigkeit masslos, so dass ein Kontakt mit ihnen durchaus einen Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen kann. Ist aber alles nicht passiert und allen erging es wunderbar.
Das Highlight der Whitsundays ist der Whitehaven Beach- nach dem Opernhaus, Uluru und den 12 Aposteln das viertbeliebteste Fotomotiv in Australien.
Um sich von den langen Nachten an Bord und Airlie Beach zu erholen, bietet sich eine Kur auf Magnetic Island an.
Diese traumhafte, scheinbar nur aus riesigen, losen Felsen zu bestehende Insel bietet mit seinem entspannten Inselleben und der herrlichen Natur alles, um seinen Akku wieder aufzutanken.
Denn am Ende der langen Route liegt Cairns, dessen Nachtleben durchaus beachtlich ist. Aber nicht nur das, auch die Naehe zum Great Barrier Reef sowie die Lage tropischen Regenwald ziehen alles Backpacker an.
Und so treffen sich hier alle wieder, die die gleiche Richtung gereist sind- ein grosses Wiedersehen!
Also werde ich die naechsten Tage das Reef mal betauchen und einen Ausflug zum Cape Tribulation machen bevor es in einer Woche nach Darwin geht, um da die gigantisch schoenen und abenteuerreichen Nationalparks zu erkunden.
Bis bald!
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