Und es laeuft wieder!
Letzten Freitag habe ich meinen neuen Pass bekommen und konnte nun endlich anch Australien reisen und Kathi in die Arme nehmen.
Melbourne ist eine klasse Stadt, in der wunderbare alte und neue Architektur das Stadtbild praegen.
Da wir unseren Campervan erste heute (Sonntag) bekommen konnten, hatte ich noch einen ganzen Tag fuer eine schnelle Stadterkundung gewonnen.
17 Tage nennen wir von nun an unseren Campervan unser zu Hause.
Die naechsten vier Tage fahren wir nun erstmal die Great Ocean Road bis Adelaide hoch, um uns dann durchs Outback nach Uluru durchzukaempfen und von da aus dann schliesslich westwaerts nach Perth- in Summe ueber 6000km, die wir abreis(s)en muessen.
Und ich habe ja noch nicht mal mehr meinen Fuehrerschein, der zusammen mit dem Pass verloren gegangen ist. Aber mitten im Outback sind die Chancen auf eine Verkehrskontrolle wohl eher gering, so dass ich Kathi ab und zu mal abloesen kann... :P
Auf in neue Abenteuer!
Samstag, 13. März 2010
Dienstag, 9. März 2010
Gefangen in Neuseeland
Irgendwie lief doch alles zu glatt in Neuseeland, oder? Gut, also Zeit fuer etwas Drama!
Es ist Sonntagmorgen (5:15) und ich sitze im Airport-Shuttle. Zeit nochmal alles zu checken: Portemonnaie, Kamera, Reisepass...Reisepass...aeeh...Moment! Shice, nicht aufzufinden!!
Also, dem Fahrer gebeten umzukehren (ich war zum Glueck der einzige Fahrgast) und nochmal zurueck in die Wohnung (ich war wieder Couchsurfen). Aber das Ding ist nirgends aufzufinden. Weder in der Wohnung noch in einem meiner Rucksaecke. Also auf gut Glueck zum Flughafen und hoffen, dass sich was machen laesst, doch die Hoffnung erlischt schnell. Ohne Pass keine Ausreise bzw. Einreise nach Australien.
Gegen eine Verlaengerung meines Aufenthalts habe ich eigtl nichts denn Neuseeland ist toll und in Auckland laesst es sich gut aushalten.
Doch Kathi wartet in Melbourne auf mich, damit wir die Suedkueste von Australien erkunden koennen. Aber mir bleibt nichts anderes uebrig, als ihr eine SMS zu schreiben und sie zu vertroestenund ihrem Schicksal zu ueberlassen. Aber sie schlaegt sich zum Glueck gut und hat ihren Spass in Melbourne (eine Sorge weniger fuer mich).
Sonntag bin ich dann nochmal alle Orte abgelaufen, an denen ich Samstag gewesen bin, aber kein Erfolg; auch nicht bei der Polizei.
Also Montag ab zum Konsulat, Papierkram erledigen (Willkomem zurueck in Deutschland!) und dann ab die Post nach Wellington zur Botschaft. Wenn alles glatt laeuft, habe ich meinen neuen Pass am Donnerstag. Dann gehts zum australischen Konsulat und mein Visum auf den neuen Pass umschreiben.
Solange bin ich dann Gefangener von Neuseeland... ^^
Aber Auckland ist zum Glueck eine Stadt in der man viel anstellen kann. Wie z.B. den Skywalk auf dem hoechstem Turm auf der Suedhalbkugel (328m).
Es ist Sonntagmorgen (5:15) und ich sitze im Airport-Shuttle. Zeit nochmal alles zu checken: Portemonnaie, Kamera, Reisepass...Reisepass...aeeh...Moment! Shice, nicht aufzufinden!!
Also, dem Fahrer gebeten umzukehren (ich war zum Glueck der einzige Fahrgast) und nochmal zurueck in die Wohnung (ich war wieder Couchsurfen). Aber das Ding ist nirgends aufzufinden. Weder in der Wohnung noch in einem meiner Rucksaecke. Also auf gut Glueck zum Flughafen und hoffen, dass sich was machen laesst, doch die Hoffnung erlischt schnell. Ohne Pass keine Ausreise bzw. Einreise nach Australien.
Gegen eine Verlaengerung meines Aufenthalts habe ich eigtl nichts denn Neuseeland ist toll und in Auckland laesst es sich gut aushalten.
Doch Kathi wartet in Melbourne auf mich, damit wir die Suedkueste von Australien erkunden koennen. Aber mir bleibt nichts anderes uebrig, als ihr eine SMS zu schreiben und sie zu vertroestenund ihrem Schicksal zu ueberlassen. Aber sie schlaegt sich zum Glueck gut und hat ihren Spass in Melbourne (eine Sorge weniger fuer mich).
Sonntag bin ich dann nochmal alle Orte abgelaufen, an denen ich Samstag gewesen bin, aber kein Erfolg; auch nicht bei der Polizei.
Also Montag ab zum Konsulat, Papierkram erledigen (Willkomem zurueck in Deutschland!) und dann ab die Post nach Wellington zur Botschaft. Wenn alles glatt laeuft, habe ich meinen neuen Pass am Donnerstag. Dann gehts zum australischen Konsulat und mein Visum auf den neuen Pass umschreiben.
Solange bin ich dann Gefangener von Neuseeland... ^^
Aber Auckland ist zum Glueck eine Stadt in der man viel anstellen kann. Wie z.B. den Skywalk auf dem hoechstem Turm auf der Suedhalbkugel (328m).
192m- ohne Gelaender
Heute bin ich dann auf eine der vielen tollen Inseln in der Bucht von Auckland gefahren.
Und heute Abend fahren wir dann noch an die Westkueste, verbringen die Nacht in einer Hoehle und den Tag am Strand bevor es zurueck nach Auckland geht und ich auf frohe Kunde aus Wellington hoffe...
Montag, 1. März 2010
Lebenszeichen
Woohoo, wie die Zeit rennt! Zwei Wochen sind schon vergangen ohne einen Bericht ;)
Aber momentan laeuft mir die Zeit davon, denn ich habe nur noch vier Tage in Neuseeland und noch soviel zu tun bzw. sehen.
Aber das Meiste habe ich nun geschafft und die naechten Tage kann/will ich am Strand abspannen.
Das ist auch bitter noetig, denn die letzten vier Tage waren reinster (positiver) Stress:
Gerade eben noch Stunden durch ein riesige Hoehlen geklettert und gesurft und das Leuchten der tausenden Gluehwuermer bestaunt.
Gestern hab ich dann das Tangariro Crossing gemacht: Ein Tagesmarsch (20km) durch ein riesiges Vulkangebiet (eigtl ist fast die ganze Nordinsel ein Vulkangebiet, an vielen Stellen steigt heisser Wasserdampf auf und es riecht nach Schwefel). Dort habe ich Sauron auf Mt. Doom besucht (ihr erinnert euch an den Herr der Ringe? :)
Vorgestern habe ich dann in Taupo in heissen Quellen gebadet, wieder mal Bungy gesprungen (diesmal mit Baden) und nen Canyonswing gemacht:
Das zweite Bungy-Video... (Das erste Video findet ihr im letzten Blog-Eintrag)
Am Samstag bin ich morgens Raften gewesen (inkl. 7m Wasserfall) und nachmittags Fallschirm gesprungen (4,5km).
Totti liebt halt die geballten Extreme... :D
Auf meinem letzten Great Walk (das war noch auf der Suedinsel) habe ich uebrigens den fast perfekten Strand gefunden! Abzuege gibt's nur weil der Sand nicht perfekt weiss und ein bisschen grobkoerning ist und es keine Kokuspalmen gibt- achja und so viele Kajaker vorbei schauen. 1 minus! :)
So das war es in aller Kuerze. Ich hoffe ich habe bald mehr Zeit ausfuehrlicher zu berichten (ueber meinen Mietwagen, Wellington, und und und).
Winke!
Aber momentan laeuft mir die Zeit davon, denn ich habe nur noch vier Tage in Neuseeland und noch soviel zu tun bzw. sehen.
Aber das Meiste habe ich nun geschafft und die naechten Tage kann/will ich am Strand abspannen.
Das ist auch bitter noetig, denn die letzten vier Tage waren reinster (positiver) Stress:
Gerade eben noch Stunden durch ein riesige Hoehlen geklettert und gesurft und das Leuchten der tausenden Gluehwuermer bestaunt.
Gestern hab ich dann das Tangariro Crossing gemacht: Ein Tagesmarsch (20km) durch ein riesiges Vulkangebiet (eigtl ist fast die ganze Nordinsel ein Vulkangebiet, an vielen Stellen steigt heisser Wasserdampf auf und es riecht nach Schwefel). Dort habe ich Sauron auf Mt. Doom besucht (ihr erinnert euch an den Herr der Ringe? :)
Vorgestern habe ich dann in Taupo in heissen Quellen gebadet, wieder mal Bungy gesprungen (diesmal mit Baden) und nen Canyonswing gemacht:
Das zweite Bungy-Video... (Das erste Video findet ihr im letzten Blog-Eintrag)
Am Samstag bin ich morgens Raften gewesen (inkl. 7m Wasserfall) und nachmittags Fallschirm gesprungen (4,5km).
Totti liebt halt die geballten Extreme... :D
Auf meinem letzten Great Walk (das war noch auf der Suedinsel) habe ich uebrigens den fast perfekten Strand gefunden! Abzuege gibt's nur weil der Sand nicht perfekt weiss und ein bisschen grobkoerning ist und es keine Kokuspalmen gibt- achja und so viele Kajaker vorbei schauen. 1 minus! :)
So das war es in aller Kuerze. Ich hoffe ich habe bald mehr Zeit ausfuehrlicher zu berichten (ueber meinen Mietwagen, Wellington, und und und).
Winke!
Dienstag, 16. Februar 2010
Und es ist doch passiert
Eigentlich wollte ich es ja nicht. Angst. Oder was auch immer. Aber nun...
Die letzte Nacht in Queenstown haben wir an der Bungybruecke in unserem Campervan verbracht. Am naechsten Morgen haben wir uns einige Spruenge angeschaut, standen selbst auf der Bruecke neben den Springern und....alles halb so wild, oder? Nach den ganzen Abenteuern in Queenstown doch ein Klacks, oder? Gerade nach dem Canyoning mit Abseilen und Klippenspruengen.
Also, Ticket kaufen! Wenn nicht jetzt auf dieser tollen Bruecke ueber diesen krassen Fluss (in dem ich zu Anfang das Surfen im Wildwasser gemacht habe), wann dann?
Ab aufs Podest, tief Luft holen, der Audienz zuwinken und....abspringen! Ausatmen und schreien (oder beim Schreien ausatmen?) und hoffen, dass das Seil einen zurueck holt.
Hat geklappt! Perfekt!! Was fuer ein Gefuehl ^^
Hier geht's zum Video....
Also was ist die naechste Herausforderung? Bungy von 135m oder Canyonswing? Vielleicht das naechste mal wenn ich wieder hier bin. Ich ich will auf jeden Fall zurueck!
Nach Queenstown heisst es erstmal Kilometer reissen. In einem halben Tag 400km bis zum Fox Gletscher mit dem wir am naechsten Tag verabredet sind.
Und 400 km macht man in Neuseeland nicht mal eben und ganz besonders nicht auf dem Highway 6, dem schoensten Highway der Suedinsel.
Der Highway schlaengelt sich zwischen Kueste, Regenwald und den Suedalpen auf und ab Richtung Norden. Wenn es nicht die Kurven sind, die einen teilweise auf 25km/h runterbremsen dann sind es die wieder die atemberaubende Landschaften, die einen inne halten lassen- fuer ein Foto oder einfach so zum geniessen.
Wir haben uns dann aber doch entschlossen vor Fox die Nacht zu verbringen und am Strand zu campen. Bevor wir einschlafen konnten, mussten wir erstmal alle Sandfliegen aus dem Wagen rauskomplimentieren.
Von den Sandfliegen habe ich noch gar nciht berichtet oder? Dise kleinen, fiesen Biester stehen wie Muecken auf unser Blut.
Sie sind zwar langsam (sowohl in der Bewegung als auch Reaktion) und ziemlich ungeschickt aber dafuer klein und treten immer in Massen auf. Und je weiter man der Westkueste kommt, desto zahlreicher werden sie. Wir waren also in der Hoehle des Loewen.
Am naechsten Morgen sind wir dann direkt zum Gletscher und haben mit eine Tour den Aufstieg begonnen. Fox und Franz-Josef sind glaub ich die einzigen Gletscher, die direkt von den Bergen in Regenwald und damit quasi direkt ins Meer muenden (vom Gletscherkopf bis zum Strand sind es ca. 20 km). Und mit bis zu 5 Metern pro Tag sind sie die beiden Herren auch sauschnell. Aber immer noch gemaechlich genug fuer einen Ausflug auf ihrem Ruecken. Und Gletscherkraxeln macht Spass! Rauf, runter und machnmal sogar ein bisschen rein (in die Kanalisation des Gletschers, wo das Blau des Eises am schoensten ist).
Heute haben wir dann nochmal ein paar Kilometer gerissen und Schwuppdiwupp sind wir schon ganz im Norden der Suedinsel angekommen.
Uebermorgen steht dann noch ein Great Walk an bevor mich die Faehre auf die andere der beiden grossen Inseln bringt.
Und dann hab ich nur noch zwei Wochen. Viel zu wenig eigentlich...
Die letzte Nacht in Queenstown haben wir an der Bungybruecke in unserem Campervan verbracht. Am naechsten Morgen haben wir uns einige Spruenge angeschaut, standen selbst auf der Bruecke neben den Springern und....alles halb so wild, oder? Nach den ganzen Abenteuern in Queenstown doch ein Klacks, oder? Gerade nach dem Canyoning mit Abseilen und Klippenspruengen.
Also, Ticket kaufen! Wenn nicht jetzt auf dieser tollen Bruecke ueber diesen krassen Fluss (in dem ich zu Anfang das Surfen im Wildwasser gemacht habe), wann dann?
Ab aufs Podest, tief Luft holen, der Audienz zuwinken und....abspringen! Ausatmen und schreien (oder beim Schreien ausatmen?) und hoffen, dass das Seil einen zurueck holt.
Hat geklappt! Perfekt!! Was fuer ein Gefuehl ^^
Hier geht's zum Video....
Also was ist die naechste Herausforderung? Bungy von 135m oder Canyonswing? Vielleicht das naechste mal wenn ich wieder hier bin. Ich ich will auf jeden Fall zurueck!
Nach Queenstown heisst es erstmal Kilometer reissen. In einem halben Tag 400km bis zum Fox Gletscher mit dem wir am naechsten Tag verabredet sind.
Und 400 km macht man in Neuseeland nicht mal eben und ganz besonders nicht auf dem Highway 6, dem schoensten Highway der Suedinsel.
Der Highway schlaengelt sich zwischen Kueste, Regenwald und den Suedalpen auf und ab Richtung Norden. Wenn es nicht die Kurven sind, die einen teilweise auf 25km/h runterbremsen dann sind es die wieder die atemberaubende Landschaften, die einen inne halten lassen- fuer ein Foto oder einfach so zum geniessen.
Wir haben uns dann aber doch entschlossen vor Fox die Nacht zu verbringen und am Strand zu campen. Bevor wir einschlafen konnten, mussten wir erstmal alle Sandfliegen aus dem Wagen rauskomplimentieren.
Von den Sandfliegen habe ich noch gar nciht berichtet oder? Dise kleinen, fiesen Biester stehen wie Muecken auf unser Blut.
Sie sind zwar langsam (sowohl in der Bewegung als auch Reaktion) und ziemlich ungeschickt aber dafuer klein und treten immer in Massen auf. Und je weiter man der Westkueste kommt, desto zahlreicher werden sie. Wir waren also in der Hoehle des Loewen.
Am naechsten Morgen sind wir dann direkt zum Gletscher und haben mit eine Tour den Aufstieg begonnen. Fox und Franz-Josef sind glaub ich die einzigen Gletscher, die direkt von den Bergen in Regenwald und damit quasi direkt ins Meer muenden (vom Gletscherkopf bis zum Strand sind es ca. 20 km). Und mit bis zu 5 Metern pro Tag sind sie die beiden Herren auch sauschnell. Aber immer noch gemaechlich genug fuer einen Ausflug auf ihrem Ruecken. Und Gletscherkraxeln macht Spass! Rauf, runter und machnmal sogar ein bisschen rein (in die Kanalisation des Gletschers, wo das Blau des Eises am schoensten ist).
Heute haben wir dann nochmal ein paar Kilometer gerissen und Schwuppdiwupp sind wir schon ganz im Norden der Suedinsel angekommen.
Uebermorgen steht dann noch ein Great Walk an bevor mich die Faehre auf die andere der beiden grossen Inseln bringt.
Und dann hab ich nur noch zwei Wochen. Viel zu wenig eigentlich...
Freitag, 12. Februar 2010
Und dann kam Queenstown
Spass? Unsinn? Party? Bezaubernde Landschaften? Ein wunderschoenes, kleines Bergstaedtchen? Willkomen in Queenstown!
In Queenstown kann bzw. muss man sich sofort verlieben. Hier findet jeder was er sucht (oder vielleicht auch noch nicht mal gesucht hat).
Das einzige was man nicht findet, ist ein Weg Geld zu sparen. Das geht hier schnell weg. Ich hab mich am Ende fuer Paragliden, Canyoning und Wildwassersurfen entschieden. Achja, und Party... ;)
Bevor wir nach Queenstown gekommen sind, haben wir das Fjordland besucht.
Im Milford Sound haben wir eine Kajaktour unternommen und im Doubtful Sound haben wir uns von einem Katamaran rumschippern lassen (wobei das rumschippern auf dem Vorderdeck bei 25 Knoten mit 25 Knoten Gegenwind ziemlich heftig ausgefallen ist :)
Nach unseren Butterfahrten haben wir dann usneren ersten 'Great Walk' (51km) unternommen: Keppler Track.
Keppler ist eine wundervolle Alternative zum Milford Track (der bis Ende April ausgebucht war). Der erste Tag hat uns zu einer Huette auf 1100m gefuehrt- hart aber schoen.
Der zweite Tag waere noch viel besser gewesen (auf den Gipfeln durchs Fjordland) aber wir mussten unseren Weg durch Nebel und Wolken erkaempfen und konnten keine 100m weit schauen. Schoen wars trotzdem.
Zwischen dem Fjordland und Dunedin haben wir einige schoene Naechte am Strand verbracht und (Ueberraschung!) viele weitere tolle Landschaften gesehen.
Morgen geht es weiter an die Westkueste zum Eisklettern aufm Gletscher.
PS: Liest eigtl. jemand diesen Blog?? Ich hab nur von Kathi Winterfotos bekommen. :(
In Queenstown kann bzw. muss man sich sofort verlieben. Hier findet jeder was er sucht (oder vielleicht auch noch nicht mal gesucht hat).
Das einzige was man nicht findet, ist ein Weg Geld zu sparen. Das geht hier schnell weg. Ich hab mich am Ende fuer Paragliden, Canyoning und Wildwassersurfen entschieden. Achja, und Party... ;)
Bevor wir nach Queenstown gekommen sind, haben wir das Fjordland besucht.
Im Milford Sound haben wir eine Kajaktour unternommen und im Doubtful Sound haben wir uns von einem Katamaran rumschippern lassen (wobei das rumschippern auf dem Vorderdeck bei 25 Knoten mit 25 Knoten Gegenwind ziemlich heftig ausgefallen ist :)
Nach unseren Butterfahrten haben wir dann usneren ersten 'Great Walk' (51km) unternommen: Keppler Track.
Keppler ist eine wundervolle Alternative zum Milford Track (der bis Ende April ausgebucht war). Der erste Tag hat uns zu einer Huette auf 1100m gefuehrt- hart aber schoen.
Der zweite Tag waere noch viel besser gewesen (auf den Gipfeln durchs Fjordland) aber wir mussten unseren Weg durch Nebel und Wolken erkaempfen und konnten keine 100m weit schauen. Schoen wars trotzdem.
Zwischen dem Fjordland und Dunedin haben wir einige schoene Naechte am Strand verbracht und (Ueberraschung!) viele weitere tolle Landschaften gesehen.
Morgen geht es weiter an die Westkueste zum Eisklettern aufm Gletscher.
PS: Liest eigtl. jemand diesen Blog?? Ich hab nur von Kathi Winterfotos bekommen. :(
Sonntag, 31. Januar 2010
Eine wunderschoene Welt
Eine Woche ist nun vorbei und ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll!
Um es abzukuerzen: Neuseeland ist unbeschreiblich schoen- wortwoertlich!
Die Bilder, die ich hochgeladen habe, vermitteln nur im Ansatz die Schoenheit und den Eindruck, den man an diesen Orten gewinnt.
Alles fing schon am ersten Tag mit einer Gesichtsentgleisung und einem "Wow!" an (und das passiert mir nun wahrlich nicht oft):
Nachdem wir unseren Campervan in Empfang genommen und Christchurch verlassen haben, sind wir durch Landschaften mit tausenden von Schafen Richtung Sued-Alpen gefahren. Und dann lag er hinter einer Kurve auf einmal vor uns: Lake Tekapo!
Das tuerkise Wasser und die umliegenden Berge vermitteln den Eindruck einer ganz anderen Welt.
Wir haben dann die Nacht am See in unserer mobilen Behausung verbracht (zwei schlafen abwechselnd im Campervan und einer im Zelt).
Am naechsten Tag sind wir dann weiter in die Alpen zum Mt. Cook gefahren. Und die Sued-Alpen haben einiges mit ihren Namensvetter in Europa gemeinsam: Hoehe (Mt. Cook ist ca. 3700m hoch), Aussehen, Geruch (wisst ihr noch wie der Sommer riecht?!) und Vegetation sind fast identisch und das obwohl Neuseeland am anderen Ende der Welt liegt. Selbst die Voegel klingen gleich und man fuehlt sich wie zu Hause im Sommer.
Die Nacht am Fusse der Alpen durfte ich im Zelt verbringen und habe fuerchterlich gefroren (obwohl mein Schlafsack einen Komfortbereich bis +9 C hat). Tagsueber ist es in der Sonne sehr warm aber nachts wird es echt kalt....
Den naechsten Tag haben wir dann mit einer Wanderung zum Gletschersee begonnen. Am wilden Gletscherfluss sind wir dann ueber Haengebruecken hoch zum See in dem einige Eisberge trieben. Eigentlich wollte ich gerne einen Eisberg besteigen, aber das Schwimmen dahin ist bei der Wassertemperatur nahezu unmoeglich.
Am Nachmittag haben wir dann die Ebenen von Rohan gesehen. Eine triste, weite Ebene, die echt depressiv macht...
Abends haben wir uns dann eine muggeligen Platz an einem See zum Campen gesucht- fernab von Doerfern oder sonstiger Zivilisation (Plumsklos gibts trotzdem an fast jeder Ecke).
Die Alpen im Ruecken sind wir dann wieder Richtung Ozean gefahren. An kahlen Bergen vorbei (die meisten Berge haben keine Waelder) haben wir nochmal am groessten Stausee auf der Suedhalbkugel angehalten und eine kleine Wanderung unternommen.
Der Anblick war noch beeindruckender als am Lake Tekapo!
In Oamaru angekommen, haben wir uns nach Sonnenuntergang die Pinguine angeschaut, die um diese Tageszeit aus dem Wasser zu ihren Nestern watscheln und ziemlich irritiert sind, wenn sie die Touristen entdecken, die mit ihren Kameras auf sie warten.
Naechster Halt war dann fuer zwei Tage Dunedin.
Hier gibt es auf einer Halbinsel mit fabelhaften Landschaften (es nimmt echt kein Ende!) eine Menge an wilden Tieren zu sehen:
Albatrosse, die mangels Wind einen Ruhetag eingelegt haben, Pinguine und Seeloewen (die nur allzu gerne japanische Touristen jagen, die ihnen mit ihren Kameras zu sehr auf die Pelle ruecken).
Nun da wir fast ganz im Sueden angekommen sind, gehts bald in Richtung Westkueste mit den Fjordlandschaten und Queenstown mit allen erdenklichen Extremsportarten.
Ich bin gespannt wie das bisalng erlebte noch gesteigert werden kann...
PS: Das Wetter hat sich bislang echt perfekt verhalten! Viel Sonne und angenehme Temeraturen. Happy days!! :)
Um es abzukuerzen: Neuseeland ist unbeschreiblich schoen- wortwoertlich!
Die Bilder, die ich hochgeladen habe, vermitteln nur im Ansatz die Schoenheit und den Eindruck, den man an diesen Orten gewinnt.
Alles fing schon am ersten Tag mit einer Gesichtsentgleisung und einem "Wow!" an (und das passiert mir nun wahrlich nicht oft):
Nachdem wir unseren Campervan in Empfang genommen und Christchurch verlassen haben, sind wir durch Landschaften mit tausenden von Schafen Richtung Sued-Alpen gefahren. Und dann lag er hinter einer Kurve auf einmal vor uns: Lake Tekapo!
Das tuerkise Wasser und die umliegenden Berge vermitteln den Eindruck einer ganz anderen Welt.
Wir haben dann die Nacht am See in unserer mobilen Behausung verbracht (zwei schlafen abwechselnd im Campervan und einer im Zelt).
Am naechsten Tag sind wir dann weiter in die Alpen zum Mt. Cook gefahren. Und die Sued-Alpen haben einiges mit ihren Namensvetter in Europa gemeinsam: Hoehe (Mt. Cook ist ca. 3700m hoch), Aussehen, Geruch (wisst ihr noch wie der Sommer riecht?!) und Vegetation sind fast identisch und das obwohl Neuseeland am anderen Ende der Welt liegt. Selbst die Voegel klingen gleich und man fuehlt sich wie zu Hause im Sommer.
Die Nacht am Fusse der Alpen durfte ich im Zelt verbringen und habe fuerchterlich gefroren (obwohl mein Schlafsack einen Komfortbereich bis +9 C hat). Tagsueber ist es in der Sonne sehr warm aber nachts wird es echt kalt....
Den naechsten Tag haben wir dann mit einer Wanderung zum Gletschersee begonnen. Am wilden Gletscherfluss sind wir dann ueber Haengebruecken hoch zum See in dem einige Eisberge trieben. Eigentlich wollte ich gerne einen Eisberg besteigen, aber das Schwimmen dahin ist bei der Wassertemperatur nahezu unmoeglich.
Am Nachmittag haben wir dann die Ebenen von Rohan gesehen. Eine triste, weite Ebene, die echt depressiv macht...
Abends haben wir uns dann eine muggeligen Platz an einem See zum Campen gesucht- fernab von Doerfern oder sonstiger Zivilisation (Plumsklos gibts trotzdem an fast jeder Ecke).
Die Alpen im Ruecken sind wir dann wieder Richtung Ozean gefahren. An kahlen Bergen vorbei (die meisten Berge haben keine Waelder) haben wir nochmal am groessten Stausee auf der Suedhalbkugel angehalten und eine kleine Wanderung unternommen.
Der Anblick war noch beeindruckender als am Lake Tekapo!
In Oamaru angekommen, haben wir uns nach Sonnenuntergang die Pinguine angeschaut, die um diese Tageszeit aus dem Wasser zu ihren Nestern watscheln und ziemlich irritiert sind, wenn sie die Touristen entdecken, die mit ihren Kameras auf sie warten.
Naechster Halt war dann fuer zwei Tage Dunedin.
Hier gibt es auf einer Halbinsel mit fabelhaften Landschaften (es nimmt echt kein Ende!) eine Menge an wilden Tieren zu sehen:
Albatrosse, die mangels Wind einen Ruhetag eingelegt haben, Pinguine und Seeloewen (die nur allzu gerne japanische Touristen jagen, die ihnen mit ihren Kameras zu sehr auf die Pelle ruecken).
Nun da wir fast ganz im Sueden angekommen sind, gehts bald in Richtung Westkueste mit den Fjordlandschaten und Queenstown mit allen erdenklichen Extremsportarten.
Ich bin gespannt wie das bisalng erlebte noch gesteigert werden kann...
PS: Das Wetter hat sich bislang echt perfekt verhalten! Viel Sonne und angenehme Temeraturen. Happy days!! :)
Montag, 25. Januar 2010
Die Eiszeit
Seit vorgestern bin ich denn nun tatsaechlich am ganz anderen Ende der Welt in Christchurch in Neuseeland angekommen- und es ist fuerchterlich kalt (und bedeckt) hier!
Das Thermometer ist grade einmal auf 12C geklettert: Gut, dass ich fuer den Flug eh ne Jeans und Schuhe an hatte....
Aber es ist (wie in Sydney) der schlechteste Sommer seit Jahren! Wieso hab ich denn eigtl. soviel Pech mit dem Wetter?!
Naja, seit heute scheint auch wieder die Sonne und das Thermometer naehert sich den 20 C.
Hoffentlich bleibt es auch so und wir werden beim Wandern nicht komplett nass und durchgefroren.
Morgen geht dann die grosse Rundreise auf der Suedinsel los.
Da werde ich dann mit einem einem Italiener und Deutschen zusammen die Suedinsel fuer 3 bis 4 Wochen bereisen.
Es gibt viel zu sehen, entdecken und tun: Wandern, Campen, Fallschirmspringen, Rafting, Delfinschwimmen, Gletscherwanderungen, Weinfeste und und und!
Ich freu mich schon richtig. =)
Wie es mit medialen Erreichbarkeit unterwegs in den gruenen Weiten von Neuseeland aussieht, vermag ich noch nicht zu sagen. Insofern duerft ihr vielleicht ein bisschen laenger gespannt auf meine Eindruecke und Fotos sein....
Das Thermometer ist grade einmal auf 12C geklettert: Gut, dass ich fuer den Flug eh ne Jeans und Schuhe an hatte....
Aber es ist (wie in Sydney) der schlechteste Sommer seit Jahren! Wieso hab ich denn eigtl. soviel Pech mit dem Wetter?!
Naja, seit heute scheint auch wieder die Sonne und das Thermometer naehert sich den 20 C.
Hoffentlich bleibt es auch so und wir werden beim Wandern nicht komplett nass und durchgefroren.
Morgen geht dann die grosse Rundreise auf der Suedinsel los.
Da werde ich dann mit einem einem Italiener und Deutschen zusammen die Suedinsel fuer 3 bis 4 Wochen bereisen.
Es gibt viel zu sehen, entdecken und tun: Wandern, Campen, Fallschirmspringen, Rafting, Delfinschwimmen, Gletscherwanderungen, Weinfeste und und und!
Ich freu mich schon richtig. =)
Wie es mit medialen Erreichbarkeit unterwegs in den gruenen Weiten von Neuseeland aussieht, vermag ich noch nicht zu sagen. Insofern duerft ihr vielleicht ein bisschen laenger gespannt auf meine Eindruecke und Fotos sein....
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